Meine Krankheit begann mit einer Diagnose, 

am 07.11.2016, danach nahm alles seinen Lauf.

Hirntumor-

Glioblastom WHO Grad IV multiforma,

gilt bis heute als unhelbar

und hatte bei Erstdiagnose eine Größe von

4,2x3,5x3,2cm.

Mir wurde am 05.12.2016 ein Großteil

vom Glioblastom Grad IV entfernt.

Dieser Tumor ist bösartig, multiforma,

schnellwachsend und hatte eine Größe

von 4,2x3,5x3,2cm.

Also die Größe wie ein Hühnerei.

Er befand sich direkt am Sehzentrum, ging

rein bis zum Hirnstamm

und runter bis an das Kleinhirn ran.

Ich selbst bekam am 07.11.2016 die Diagnose

Hirntumor, mit einer Größe von 4,2x3,5x3,2cm

hat der Tumor bis zur OP am 05.12.2016

direkt am Sehzentrum, bis zum Hirnstamm

und runter bis zum Kleinhirn gesessen.

Am 05.12.2016 wurde bei einer mehrstündigen

Operation im Klinikum Markendorf das Meiste

entfernt und eine Probe nach Gießen zur

pathologischen Untersuchung geschickt.

Damit man feststellen konnte um welche Art

von Tumor es sich bei mir handelt.

Am 04.01.2017 kam dann der Anruf aus Markendorf,

mit der Frage ob wir noch am selben Tag zur

Auswertung kommen können, der Befund ist

eingetroffen. Ich war ja nach der OP vom 13.12.2016

an wieder daheim, weil ja erst nach der Befund-

auswertung weiter entschieden werden konnte.

Bei der Auswertung des Befundes teilte man meiner

Frau und mir mit, dass es sich um ein Glioblastom

Grad IV, der bis heute als unheilbar gilt, handelt.

Für uns brach erneut eine Welt zusammen.

 

Vor der OP lag ich in einem Zweibettzimmer.

Ich sagte zu den Schwestern, dass ich

einen Tag nach der Operation wieder

oben auf Station bin.

Die Schwestern schmunzelten nur und

meinten, dass ich nach der OP erst auf die

Wachstation komme. Ich meinte nein ich komme

wieder hier hoch auf Station.

Da sagte die eine, wenn das der Fall sein

sollte bekomme ich ein Einzelzimmer.

Ich meinte nur....SUPER,ich freu ich schon.

Die Operation verlief soweit ganz gut,

dass meiste, aber nicht alles, konnte

entfernt werden.

Die OP dauerte ca 12 Stunden und als

ich auf der ITS wach wurde und meine Frau

sah liefen mir glatt die Tränen vor Freude.

Als ich dann noch mit ihr sprechen konnte

war ich überglücklich.

Denn vor der Operation bereiteten wir uns

auf das Schlimmste vor und ich

hatte für meine Facebookseite und meine

Facebookgruppe schon dieses

Bild vorbereitet.

Weil ja alles hätte passieren können.

Das ich auf dem rechten Auge nichts sehen konnte

merkte ich erst einen Tag nach der OP.

Auch leichte Sprachstörungen machten

sich bemerkbar.

Aber 8 Tage nach der Operation wurden alle

Klammern entfernt und ich durfte am

13.12.2016 erstmal wieder nach Hause.

Ich war am selben Tag noch bei meiner

Hausärztin, Sie freute sich so sehr, dass sie

mich in die Arme nehmen musste.

denn ich kam auf beiden Beinen laufend

zu ihr in die Praxis, konnte sehen und sprechen.

Am 14.12.2016 passierte dann das...

Ich hatte meine Frau gebeten am 13.12.16,

als wir nach Hause gekommen sind,

aus der Apotheke eine gute Binde zu holen

für die Nacht, nur zur Sicherheit.

Gott sei Dank, wie sich raus stellte.

Als sich die Wunde öffnete sank mein

Blutdruck bis auf 74/54, meine Frau wollte

den Notarzt rufen wovon ich sie aber

abgehalten habe.

Denn hier bei uns in Wriezen wollte ich mit

dieser OP Wunde nicht ins Krankenhaus.

Ich sagte ihr, wenn ich vom Stuhl falle könne

sie den Notarzt rufen, eher nicht.

Es dauerte ca 2 Stunden bis der Blutdruck

wieder normal war. Ich sagte dann zu meiner

Frau, dass wir den Verband nun 5 Tage so

wie er ist drum lassen und ihn dann erst

vorsichtig abnehmen. Damit die Wunde Zeit

hat sich wieder zu schließen.

Sie willigte widerwillig ein.

Die gute Pflege hat alles gut verheilen lassen.

Wir verbrachten so dann die Weihnachtstage

und den Jahreswechsel ruhig, bis dann

am 04.01.2017 der Anruf vom Klinikum

gekommen ist.

Es wurde uns gesagt, dass der pathologische

Befund aus Gießen da ist und wir noch

am selbeln Tag vorbei kommen könnten.

Wir fuhren also am Nachmittag dann zum

Krankenhaus und dort zog es uns zum zweiten

Mal die Socken aus. Denn der Befund besagte

das es ein Glioblastom Grad IV multiforma ist.

Diese Art von Tumor gilt bis heute als unheilbar,

bösartig und schnell wachsend.

Die Weiterbehandlung würde mit Bestrahlung

und gleichzeitiger Chemotherapie fortgesetzt

werden, was dann Mitte Januar 2017 begann.

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